Expedition „Endurance22“: Neue Suche nach Shackletons verschollenem Schiff

Das südafrikanische Forschungsschiff S.A. Agulhas II wird wieder zur Basis des Suchtrupps. (Bild:

Seit über einem Jahrhundert ist das legendäre Schiff des Entdeckers Sir Ernest Shackleton unter dem Eis des Weddellmeers verschollen. Der Falklands Maritime Heritage Trust (FMHT) plant nun eine gross angelegte Suchaktion um das Wrack der Endurance aufzuspüren, zu vermessen und zu filmen.

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In der Antarktis weht eine neue Flagge

Die True South Flagge bei der russischen

Die Antarktis gehört der Wissenschaft und untersteht keiner Regierung. Der sechste Kontinent darf weder militärisch noch industriell genutzt werden - so will es der seit 1961 geltende Antarktisvertrag. Obwohl mehrere Länder Gebietsansprüche in der Antarktis erheben und zahlreiche Männer und Frauen die Flaggen ihrer Nationen im ewigen Eis gehisst haben, existiert bis heute keine offizielle Flagge für den weissen Kontinent.

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Mit der „Polarstern“ statt per Flugzeug in die Antarktis

Die Polarstern an der Schelfeiskante in der Atka-Bucht (Bild: Frank Roedel /

Erst im Oktober ist die „Polarstern“ von ihrer einjährigen Arktis-Drift-Expedition zurückgekehrt. Am 20. Dezember geht es für das Deutsche Forschungsschiff bereits wieder los, diesmal in entgegengesetzter Richtung in die Antarktis. Die „Polarstern“ bringt dabei wie üblich Material und Treibstoff zur Neumayer-Station III. Corona-bedingt reist aber diese Saison auch das ganze Überwinterungsteam per Schiff auf den Südkontinent.

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Weddellmeer weiterhin ohne Schutz

Etwa 14‘000 verschiedene Tierarten leben im Weddellmeer – doch der Schutz des Weddellmeeres

Kaiserpinguine, Krill und Krabbenfresser: Das Weddellmeer ist Lebensraum unzähliger Arten und gehört zu den letzten, nahezu unberührten Regionen der Antarktis. Experten aus aller Welt fordern seit Jahren, das Gebiet unter Schutz zu stellen. Für mindestens ein weiteres Jahr lang wird das Weddellmeer allerdings schutzlos bleiben.

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Tourismus und Naturschutz in der Antarktis können Hand in Hand gehen

Die Antarktis verzaubert jedes Jahr einige tausend Menschen mit einer beinahe unberührten Natur

Tourismus in den polaren Regionen nimmt stetig zu, obwohl man noch weit von Massentourismus entfernt. Die wilde ungezähmte Natur der Antarktis, die Tiere und die Landschaft ziehen tausende von Besuchern jährlich in ihren Bann. Gleichzeitig möchte die IAATO, der Verband der Antarktisreisenanbieter sicherstellen, dass «ihr» Tourismus die Antarktis so wenig beeinflusst wie möglich. Dass dies möglich ist, zeigt jetzt eine unabhängige Studie der Universität Michigan. Ihre Resultate belegen, dass in gut gemanagten Gebieten, in denen die Biodiversität hoch ist, auch ökologisch sinnvoller Tourismus besser betrieben werden kann und rentabel wird.

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Südgeorgien gewinnt den Kampf gegen eingeschleppte Nager

Südgeorgien liegt mitten im Südatlantik, bzw. Südpolarmeer. Durch seine abgelegene Lage konnten

Die subantarktische Insel Südgeorgien ist Jahrhunderten von Nagern belastet worden. Eingeschleppt von Wal- und Robbenfängern hatten Ratten und Mäuse die Vogelkolonien und die Vegetation stark geschädigt. In den letzten 10 Jahren jedoch haben sich die Dinge zum besseren geändert. Durch das weltgrösste Nager-Eliminierungsprogramm wurden mehr als 1‘000 km2 von Ratten und Mäusen befreit. Nun hat der South Georgia Heritage Trust, der für die Kampagne verantwortlich war, die Aktion für erfolgreich abgeschlossen erklärt.

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IAATO präsentiert neueste Zahlen zu Tourismus in der Antarktis

Der Tourismus in die Antarktis hat im letzten Jahrzehnt zugenommen. Der faszinierenden Magie der

Die Internationale Gesellschaft der Anbieter für Antarktisreisen (IAATO) hat die neuesten Zahlen der vergangenen Antarktissaison 2017/18 zu Beginn seines Jahrestreffens in Newport, USA veröffentlicht. Seit ihrer Gründung 1991 hat die IAATO die Besucherzahlen in die Antarktis überwacht, analysiert und berichtet, um seiner Verpflichtung einer «Nur Fussspuren bleiben zurück»-Politik durch effektives Selbstmanagement und Regulierung seiner Aktivitäten gerecht zu werden.

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Umfangreiche Konferenz fokussiert auf sich ändernde Systeme im Südpolarmeer

Alle Wassermassen rund um Antarktika und begrenzt im Norden durch die Konvergenzlinie werden zum

Die Gewässer rund um Antarktika, normalerweise als Südpolarmeer zusammengefasst, haben viele Schlagzeilen gemacht. Verschmutzung, Fischerei, Klimawandel sind einige der Probleme, die auf die riesigen Wassermassen drücken. Mitte April haben sich internationale Wissenschaftler in Hobart getroffen, um die Probleme und Lösungen zu diskutieren und so einen ersten Ansatz zur Wissenssammlung zu schaffen.

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Australische Staatsbürgerschaft in Antarktika verliehen

Die australische Antarktis-Station Davis liegt in der Ostantarktis, driekt an der Küste der

Antarktika gehört offiziell niemandem und kein Land kann territoriale Ansprüche stellen. Doch die Antarktisstationen sind normalerweise auch unter der Jurisdiktion der entsprechenden Länder und machen so diese Orte zu einem Stück Heimat. Vor kurzem wurden nun Pinguine, die in der Näher der australischen Station Davis leben, Zeuge einer ungewöhnlichen Zeremonie: Die australischen Staatsangehörigkeitszeremonie.

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Letzte Runde zwischen Südgeorgien und den Ratten

Die Insel, die rund 164 km lang und 33 km breit ist, bietet Nistmöglichkeiten für Millionen von

Seit 2011 läuft auf der subantarktischen Insel Südgeorgien das grösste Exterminierungsprogramm gegen eingeschleppte Arten. Tausende von Quadratkilometern wurden mit Ködern versehen, um Ratten und Mäuse auszurotten, die unter der Vogelpopulation massive Schäden verursacht hatten, seit sie von Menschen eingeschleppt worden waren. Jetzt tritt das Programm in seine letzte Phase, die Kontrolle über der gesamten Insel, ob irgendwelche Nagetiere überlebt haben. Mit etwas Glück wird in die Insel bald wieder den Vögeln gehören.

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